Ausbildung Tiergestützte Pädagogik

Tiergestützte Pädagogik meint die methodische Zuhilfenahme eines Tieres im pädagogischen Arbeitskonzept. Damit kann der Schulhund gemeint sein, ebenso wie das Aquarium im Klassenzimmer, der Kindergartenhund oder die Alpaka im Pflege- oder Kinderheim.

 

Wir beraten und schulen gerne rund um das Thema Einsatz von Tieren in pädagogischen Arbeitsfeldern. Darüber hinaus können Sie bei uns auch eine Fortbildung bzw. Ausbildung zum Pädagogikbegleithundeteam machen.

 

An wen richtet sich unser Angebot?

  • Berufskundige in der Gesundheits- und Sozialpflege
  • Berufskundige in Bereich Erziehung und Schule
  • Berufskundige mit älteren Menschen, Kindern und Jugendlichen mit und ohne Beeinträchtigung

Inhalte der Fort- und Ausbildung:

  • Wissensvermittlung in Tiersachkunde, Schwerpunkte auf: Kommunikation, Lernverhalten, Stress und Motivation, Erste Hilfe
  • Rechtliche und administrative Schwerpunkte wie: Tierschutz, Kosten, Genehmigungen, Konzepte uvm.
  • Hygiene und Zoonosen: Prävention und Maßnahmen im Akutfall
  • Unfallverhütung
  • Ausgleichs- und Beschäftigungsangebote sowie Haltungsanforderungen der beruflich eingesetzten Tiere
  • Einsatzmöglichkeiten und Grenzen
  • Erarbeitung individueller methodischer Einsatz seines Tieres
  • bei der Arbeit mit Hund: Training und Ausbildung, allgemeine und berufsspezifische Trainings, je nach Notwendigkeit
    • das Training erfolgt über ein respektvolles Miteinander, Beziehungs und Bedürfnissorientiert ohne Einwirkung von Gewalt

Voraussetzung:

 

Vor Ausbildungbeginn erfolgt ein Gespräch über Ihre Tätigkeit und Wunschvorstellung. Ebenso ist es notwenig, dass (wenn bereits vorhanden) das Tier für die Arbeit mit Menschen geeignet ist. Es wird also überprüft, ob das Tier menschenbezogen ist und Kontakt stress- und aggressionsfrei begegnet. Darüber hinaus wird versucht die Einstellung von Mensch zu Tier zu erfassen.

Bei der gemeinsamen Fortbildung mit Hund ist zuvor das Bestehen einer Team-Eignungsfeststellungsüberprüfung notwendig.

 

Ausschlusskriterien:

  • kranke Tiere
  • Menschen, die nicht im Sinne ihrer Tiere handeln
  • Tiere, welche Stress/Unlust in Kontakt mit Menschen haben oder in Bezug ihrer angedachten Tätigkeit
  • Tiere, welche Aggression zeigen

 

Fortbildungsabschluss:

 

Nach erfolgreicher Teilnahme ist eine Überprüfung in drei Teilen erfolgt und Sie erhalten ein Zertifikat über das Bestehen sowie eine Einschätzung zu sich und Ihrem Tier. Die Überprüfung erfolgt über:

  • Planung eines Einsatzsettings
  • mündliche/schriftliche Theorieprüfung
  • Beisein einer praktische Sitzung

Tiere können einen positiven Einfluss auf uns nehmen. Gezielte Interventionseinheiten können das Selbstbewusstsein stärken, die Wahrnehmungsfähigkeit verbessern sowie Motorik, Konzentration und Aufmerksamkeit schulen. Teilweise können Tiere emotionale Lücken schließen und sie helfen uns in unserem Beruf an die Klienten heranzukommen, diese zu unterstützen und erweitern unsere Möglichkeit zu helfen und zu fördern.

 

Haben Sie Fragen oder Interesse an einer Ausbildung? Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.