Tierberufe und Ausbildung

Tiere werden schon jeher zur Unterstützung der Menschen eingesetzt. Zu denken ist allein an die Zugtiere und Reitpferde oder an die Dienst- und Jagdhunde. Eine neuere und doch bereits weit verbreitete tierische Berufsbezeichnung ist der sogenannte Therapiehund. Für die meisten Jobs durchlaufen die Tiere eine Ausbildung. Dabei ist der Hund das Tier, welches wohl am vielfältigsten ausgebildet und eingesetzt wird. Aber auch das Pferd wird bspw. ausgebildet, so z. Bsp. für das Kutsche ziehen.

Hundeberufe, unterschieden in Gebrauchshunde und Sozialhunde
Hundeberufe - Einteilung und Übersicht

Gebrauchshunde und Sozialhunde

 

Die Aufgabenbereiche der Hunde lassen sich in zwei Hauptkategorien unterteilen. Das sind zum einen die Gebrauchshunde, Jobs, welche Hunde schon sehr lange übernehmen, und zum anderen der Einsatz als Sozialhund. Die Klassifizierungen werden jedoch nicht einheitlich verwendet und manche Tätigkeiten, wie die des Rettungshundes,  lassen sich nicht eineindeutig zuordnen. Da es kein Regelwerk gibt, welches die "hündischen Berufsbezeichnungen" definiert, gibt es zum Teil auch Mehrfachbezeichnungen für die gleiche Funktion. Weiterhin lässt sich mit Bezeichnung auch nicht auf den Grad und Standard  der Ausbildung schließen. Für die meisten Tätigkeiten sollte der Hund eine gute, artgerechte und individuelle Ausbildung vollzogen haben. Es gibt aber auch Einsatzgebiete des Hundes, bei welchen dies nicht erforderlich ist - z. Bsp. spezielle Einsätze der Hunde als 'Co-Therapeuten'Bezeichnung für die tiereischen Begleiter bei tiergestützten oder tiergetragenen Therapien oder Fördermaßnahmen.. Ein absolutes Muss sind Ausbildungen bei Hundejobs wie dem 'Blindenführhund'Speziell ausgebildeter Hund zur Unterstützung und Führung von erblindeten Menschen., 'Diabetiswarnhund'Speziell geschulter Hund, welcher dem Erkranktem vor dem Eintreffen der kritischen Situation noch warnen kann oder bei eingetretenen Problemen gelernt hat Hilfe zu holen. oder auch bei Suchhunden.

 

Vorbereitung von sozial eingesetzten Tieren

 

Generell gilt, dass der Hund das einzige Tier ist, von welchem erwartet wird, eine Ausbildung zum 'Therapiehund'Häufige Bezeichnung für einen Hund, welcher als Co-Therapeut eingestzt wird. Der Begriff "Therapie" im Zusammenschluss zum "Therapiehund" ist lediglich eine zuweisende Begriffsverwendung. Möchte heißen: der Hund ist keine Therapie, sondern lediglich so ausgebildet, dass er in Therapie- oder Fördermaßnahmen integriert werden kann. , 'Besuchshund'Hunde, welche für tiergestützte Aktivitäten vorbereitet worden sind und als geeignet befunden worden. oder eine andere entsprechende Ausbildungsbezeichnung im Rahmen einer tiergestützten sozialen Arbeit zu durchlaufen. Aufgrund des vielfältigen Einsatzes und zum Schutz der Bedürfnisse des Hundes ist dies auch sinnvoll. Es gibt jedoch auch andere Tiere, welche ebenfalls als 'Sozialtiere'Bezeichnung sämtlicher Tiere, welche zum Erfreuen oder zur Förderung von Menschen Verwendung finden. Voraussetzung: positive Mensch-Tier-Beziehung, Gebrauch im modernen Sinne. Schließt z. Bsp. Zirkuselefanten aus. oder Co-Therapeuten eingesetzt werden und nicht alle durchlaufen eine spezialisierte Ausbildung. Besonderes Hauptaugenmerk sollte jedoch in Abhängigkeit des Einsatzgebietes immer auf die entsprechende Sozialisation und Gewöhnung des eingesetzten Tieres gelegt werden sowie die Schulung des Personals, welches fachkundig für die Tiere da sein kann und eingreift, wenn das Tier Unterstützung braucht oder dem Stress entzogen werden muss.