Rehasozialhund/Familiensozialhund

 

Der Familiensozialhund ist vereinfacht gesagt ein gut sozialisierter und auf den hilfebedürftigen Menschen bezogener Hund. Was ihn zum Assistenzhund macht? Zur Veranschaulichung zwei Besipiele:

 

Ein sensibles Kind mit besonderen Förderungsbedarf zieht mit den Eltern um. Diese müssen ihren Berufen nachgehen, das Kind geht in eine neue Schule. Ein Hund kann bei Kindern tief verankerte Emotionen ansprechen und diese ausfüllen. Gerade zu heutigen Zeiten, wo so viel Druck auf den Familien lastet, ergibt sich für das Kind ein ständig präsenter Vertrauter. Es kann ihm alles erzählen ohne Angst vor Voruteilen haben zu müssen. Der Hund wird nie ungeduldig und kann sich die Zeit nehmen. Das Kind erhält einen Ruhepool und kann eine weitere sichere Bindung eingehen. Mit Übernahme kleiner Aufgaben wächst das Selbstbewustsein und das Verantwortungsbewustsein des Kindes.

 

Eine erwachsene Person hat Angstzustände in Kontakt mit fremden Menschen oder öffentlichen Räumen. In Begleitung des Hundes traut die Person sich am sozialen Leben teilzuhaben und kann alltägliche Dinge wie einkaufen bewältigen. Warum? Weil der Hund ein Unterstützer ist. Er macht Mut und lenkt ab. Sowohl der Besitzer ist abgelenkt, da er sich um seinen Hund kümmern kann, als auch Fremde konzentrieren sich ehr auf den Hund, weshalb die Person nicht im (unerwünschten) Fokus steht.

 

Hierfür muss der Hund gut auf Umweltreize vorbereitet werden, einen Grundgehorsam besitzen und die Bindung zwischen Hund und der Personen richtig aufgebaut werden, um die gewünschte Rolle einnehmen zu können.

 

Möchten Sie mehr erfahren oder haben Interesse an einem Rehasozialhund? Nehmen Sie doch bitte Kontakt auf.