Tiergestützte Intervention

Neben der dozierenden Tätigkeit arbeiten wir auch praktisch mit Hunden und Katze in der tiergestützten Förderung und managen Einrichtungen, welche tiergestützt arbeiten möchten. Die Dienstleistungen können von Privatpersonen ebenso in Anspruch genommen werden wie von Einrichtungen, Vereinen und anderen Selbstständigen (bspw. Kindergärten, Schulen, Pflegeheime, Selbsthilfegruppen, Physiotherapeuten). Eine Kostenübernahme durch Krankenkassen oder anderer Träger ist pauschal nicht möglich. Die Kosten sind daher eigenständig vom Klienten zu tragen, über einzelne Fördermöglichkeiten berate wir Sie gern. 

Coaching tiergestützt arbeitender Einrichtungen

Die tiergestützte Intervention erfreut sich zunehmender Beliebtheit, da deren positive Einflussnahme in den verschiedensten Tätigkeitsbereichen erkannt wird. Für viele Einrichtungen, vor allen im Bereich der Betreuung und Pflege, ist es empfehlenswert vor Ort Tiere zu halten oder auch personaleigene Hunde mit einzubinden.

 

Vorteile tiergestützter sozialer Arbeit mit (personal-)eigenen Tieren:

 o   Flexible Gestaltung der tiergestützten Interventionsangebote im Tagesablauf

 o   Individuellere tiergestützte Förderungsmöglichkeiten, da mehr Tiere mit ihren verschiedensten Stärken zur Verfügung stehen

 o   Attraktivität des Pflegeberufs steigt, durch das Einsetzen von Tieren oder der Erlaubnis mit eigenem Tier arbeiten gehen zu können

 o   Natur und Leben wird in die Einrichtungen gebracht

 o  Gesprächsthemen und Berührungspunkte zwischen den Bewohnern, als auch zwischen Bewohner und Pflegekraft werden geschaffen: Schaffung eines angenehmen Umfeldes

 

Bei allen ergänzenden Vorteilen darf der Aufwand jedoch nicht außer Acht gelassen werden. Das Personal muss geschult werden, die Tiere müssen auf deren Eignung (regelmäßig) überprüft werden sowie auf ihre Tätigkeit vorbereitet werden. Es müssen tierschutzrechtliche Rahmenbedingungen sowie Hygienevorsichtsmaßnahmen eingehalten werden ebenso die Versorgung der mit eingebrachten Tiere sichergestellt werden. Nicht zuletzt muss auch die Qualität der Interventionseinheiten gegeben sein und kontrolliert werden. All diese Aufgaben werden durch uns als Fachkraft übernommen.

 

Möchten auch Sie die Vorteile der tiergestützten Intervention in Ihrem Hause nutzen, vereinbaren Sie ein erstes Informationsgespräch mit uns.

Tiergestützte Förderung und tiergetragene Therapie

Individuelle tiergestützte Förderung anhand eines Erfassungsgespräches und Zielsetzung für Einzelpersonen oder Gruppen sowie präventive Gruppenangebote. Möglich ist die Selbstbewusstseinssteigerung und Wohlbefindensförderung, motorische Schwächen zu vermeiden oder aufzuarbeiten, Ängste abzubauen sowie psychische und soziale Auffälligkeiten entgegenzuwirken und das soziale Miteinander zu fördern.

 

Nachfolgend ein paar Vorschläge für präventive Gruppenangebote:

 

Kleinkind mit Katze

Krabbelgruppe und Kleinkindergruppe mit Hund oder Katze

Schon die ganz kleinen sind fasziniert von Tieren. Wie schön ist es, wenn sie durch Umgang mit dem Tier angstfrei vor Hund und Katze aufwachsen können. In kleinen Interaktionsspielen werden Umgang mit dem Tier gefördert und mit ihnen das Selbstbewustsein sowie die Motorik geschult. Auch kleine Kuscheleinheiten sind möglich und regen alle Sinne an.

HIndernisparcourt mit Hund

Spiel, Spaß, Hund

Dieses Angebot richtet sich an Schulkinder bis ca. 14 Jahre. Im Vordergrund steht die Motivation die Kinder an die frische Luft zu bekommen. Mit dem Hund geht es auf Wanderungen, Erkundngstouren und es werden kleine Sportspiele zur physischen Aktivierung gespielt.

Hundespielen beim wandern

Seniorenwandern

Getreu nach dem Motto "gemeinsam sind wir weniger allein" treffen wir uns zu Spaziergängen und Wanderungen mit den Hunden (eigener Hund keine Voraussetzung). In geselliger Runde kann man sich am Spiel der Hunde erfreuen, Denkmähler besuchen und Spaß haben. Im Vordergrund steht der soziale Austausch, aber auch mobil zu bleiben.

Fußball zwischen Hund und Rollstuhlfahrer

Allgemeine Förderung von Senioren oder Menschen mit Handicap

Gemeinsam werden Spiele zur allgemeinen kognitiven, sozialen und physischen Förderung mit einem Hund gespielt. Es werden die Arme mal wieder kopfüber gestreckt, der Mensch sich bis zum Boden gebückt beim Spielen mit dem Ball, die Kreativität beim Verstecken von Leckerlies gefördert oder auch mathematische Grundkenntnisse beim Hundebingo abgefordert.

Gemeinschaftsraum mit Katze

Rund um die Katze

Einige Menschen sind eher die "Katzentypen" und man kann sie über das Beisein einer Katze bei den regulären Einrichtungsangeboten locken aus ihrem Zimmerchen herauszukommen. Sie haben ein Lese- oder Spielenachmittag? Funny-Fay ist mit dabei und erobert indess Raum und Mensch mit ihrem selbstbewussten und gesprächigen Auftreten.

Tiergestützte Therapie in Zusammenarbeit mit anderen Berufsfeldern

Tiergestützte Therapie ist die Zuhilfenahme eines Tieres in einem staatlich anerkannten therapeutischen Beruf wie etwa Physiotherapeut oder weiteren Heilberufen wie Psychologe. Da nicht jeder sein eigenes "Therapietier" besitzt, bieten wir entsprechenden Berufsgruppen eine Zusammenarbeit an. Co-Therapeut und Fahchraft werden, da wo es notwendig erscheint, in das Konzept des behandelnden Arztes oder Therapeuten mit eingebunden.

 

Funktionen des CO-Therapeuten Hund und Katze:

 o   Tiere wirken als Eisbrecher und schaffen Zugang zum Patienten

 o   Die Anwesenheit von Tieren wirkt beruhigend, mit niedrigerem Stresslevel steigt das Wohlbefinden und die Patienten sind offener und zugänglicher, ruhiger und konzentrierter

 o  Tiere sind Motivatoren, gerade im Bereich der Bewegungsförderung, Physio- oder Ergotherapie erschließen sich Möglichkeiten den Patienten zu motivieren und Therapien abwechslungsreich zu gestalten